Zukunftserwartung im Juli 2026: Unterkühlter Optimismus, skeptischer Blick stieg deutlich an - 37 Prozent gaben dies an

Nr 19 | 01.10.2026

Zukunftserwartung im Juli 2026: Unterkühlter Optimismus, skeptischer Blick stieg deutlich an - 37 Prozent gaben dies an

Zukunftserwartung im Juli 2026: Unterkühlter Optimismus, skeptischer Blick stieg deutlich an - 37 Prozent gaben dies an

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Das Jahr 2026 neigt sich langsam dem Ende zu und wir blicken nun zurück auf die Stimmungslage und die Grundbedürfnisse der Österreicher:innen in den letzten Monaten. Die Bevölkerung ab 16 Jahren blickte im Sommer 2026 unterkühlt optimistisch auf die kommenden 12 Monate, nur rund jede:r Dritte war zuversichtlich (Rückgang von 4 Prozentpunkten seit der vorhergegangenen Messung im Juni 2026). 37 Prozent der Österreicher:innen waren skeptisch und weitere 25 Prozent hatten einen sorgenvollen Blick auf die nähere Zukunft. Die Sorgenfalten blieben in den letzten Messungen stabil, dafür stieg der skeptische Blick der Bevölkerung an (+3 Prozentpunkte).

Rückblick auf den Sommer 2026: Optimistisch waren vor allem jüngere Menschen und Personen mit formell höherer Bildung

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Die Zukunftsbetrachtung in den Sommermonaten war nicht gleichmäßig über alle Bevölkerungsgruppen verteilt. Jüngere Menschen und Personen mit formell höherer Bildung waren häufiger zuversichtlich als ihre soziodemographischen Gegengruppen. In der Altersgruppe 60+ war die relative Mehrheit skeptisch gestimmt und der Optimismus erreichte nur 27 Prozent. Knapp jede:r Zweite der jüngeren Generation war hingegen positiv gestimmt.

Grundbedürfnisse im Frühling 2026: Freiheit und Sicherheit waren zentrale Kernwerte und hängen vom eigenen Alter ab

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Auf die Frage, welcher der vier abgefragten Werte (Freiheit, Selbstverwirklichung, Gemeinschaft, Sicherheit) in der aktuellen Lebenssituation eine besondere Rolle spielt, überwiegten eindeutig als Kerndrivers die Freiheit und die Sicherheit. Nach Geschlechtern zeigte sich ein leichter Unterschied: Männer priorisierten eher Freiheit, Frauen eher Sicherheit. Es war auch ein eindeutiges Altersgefälle erkennbar, Personen ab 60 Jahren ordneten der Sicherheit die stärkste Bedeutung zu, jüngere hingegen der Freiheit.


Dokumentation

Zeitraum der Umfragen: 6. – 28. Mai 2026 bzw. 8. – 29. Juli 2026

Sample: n=1.021 bzw. n=1.005 Personen, statistisch repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, Quotaauswahl, face-to-face, Mehr-Themen-Umfrage, IMAS International Eigenstudie

Archiv-Nummern der Umfragen: 026051, 026071

Vollständiger Report mit zusätzlichen Charts

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